Bezirkspokal-Qualifikation 2019: AVC Köln / Meckenheimer SV II / VfL Gemünd / 1. FC Spich

Dritte Liga, wir kommen!

MECKENHEIM, 20. Januar 2019 - Während die ganze Sportwelt am vergangenen Sonntag nach Köln auf die Handball-WM guckte oder den Rückrundenbeginn der 1. Fußball Bundesliga verfolgte, machten sich 9 Spicher Volleyball zum wiederholten Mal an diesem Wochenende auf den Weg nach Meckenheim. Dort ging es in einem Turniermodus darum, sich für den Bezirkspokal zu qualifizieren. Dabei waren insgesamt 4 Mannschaften anwesend, von denen nur ein Teilnehmer für den Bezirkspokal ermittelt wurde. Dem Gewinner dieser Qualifikationsrunde winkte dabei ein Spiel gegen die Erstvertretung aus Hürth, welche in der Dritten Liga spielt. Nette Aussichten also. Der Modus war dabei wie folgt:

Spiel 1: AVC Köln (Oberliga) vs. Meckenheimer SV II (Landesliga)

Spiel 2: VfL Gemünd (Landesliga) vs. 1. FC Spich (Landesliga)

Spiel 3: Gewinner aus Spiel 1 vs. Gewinner aus Spiel 2

design bezirkspokal klein

Kurzum: Wer beide Spiele gewinnt, kommt weiter! Ohne den Zwang unbedingt gewinnen zu müssen, konnte man dabei recht locker an die Sache rangehen und folgende Prioritäten setzen:

  • Nicht pfeifen!
  • Alle Spieler kommen zum Einsatz
  • Pokal kann auch geil sein
  • Lecker Bierchen trinken

Priorität 1) Große Hoffnung vor dem ersten eigenen Spiel: Wenn der AVC die Meckis schlägt, müssen wir kein Schiedsgericht stellen. Doof nur wenn die Meckis – am Vortag noch von Spich in einem hochdramatischen Spiel mit 3:2 geschlagen – nicht mitspielen und die Kölner mit 3:1 aus der Halle fegen. So mussten wir selber ran und Gemünd schlagen, um das dritte Spiel nicht pfeifen zu müssen.

Priorität 2) Wie das in Spich so im Pokal üblich ist, kommen auch die Spieler zum Einsatz, die sonst in der Saison nicht so oft zum Zug kommen. Und obwohl diese Jungs sich ziemlich tapfer schlugen und ein sehr ordentliches Spiel machten, reichte es in den ersten beiden Sätzen nicht und man lag schnell mit 0:2 zurück. Nach dem Kreispokalsieg gegen Seelscheid, wo man nach 0:2 Rückstand noch 3:2 gewinnen konnte, keine neue Herausforderung für die Spicher Jungs. So griff man auf die altbewährten Kräfte zurück, welche die bereits müde gespielten Gemünder in den Sätze 3, 4 und 5 in die Schranken wies. Damit gab man Meckenheim die Chance auf eine Revanche für den Vortag.

Priorität 3) Nachdem man am Vortag schon 3:2 gegen Meckenheim in der Liga gewonnen hatte (obwohl Spich insgesamt satte 14 Punkte weniger erzielte), kam es nun also zum Rematch und Gemünd durfte ihr zweites Spiel an diesem Sonntag pfeifen. Obwohl man den ersten Satz wie schon im ersten Spiel relativ deutlich abgeben musste, wurden die folgenden Sätze zu 22, 23 und 27 eingetütet. Damit stand man als Sieger fest und hatte sich für den Bezirkspokal qualifiziert.

Erfreulich war dabei besonders, dass alle Mannschaftsteile vollends überzeugten: Alsmann und Preis bildeten mit Libero Szemkus eine verdammt starke Annahme, Schaumann und Mayer machten die Mitte zu, ließen es einige Male im Feld der Meckenheimer krachen und Wiegand zeigte den verbleibenden Zuschauern, was der Begriff DiagonalANGREIFER bedeutet.

Priorität 4) Die Spicher Weisheiten beim wohlverdienten Duschbier

  • Gemünd musste 2 Spiele pfeifen und durfte eins spielen (3:2 nach 0:2 Führung). Spich durfte 2-mal spielen und musste nicht pfeifen. Klassischer Fall von doof gelaufen für Gemünd.
  • Es geht nun gegen die TVA Hürth aus der Dritten Liga. Heißt für uns: Helme auf und Finger tapen!
  • Auch das zweite Spiel gegen Meckenheim an diesem Wochenende haben wir nach Punkten verloren. Dieses Mal aber „nur“ mit 2 Punkten. Spich-Meckenheim-Bilanz an diesem Wochenende: 2 Spiele, 2 Siege (3:2 und 3:1) und insgesamt -16 Ballpunkte (-14 und -2). Leider Geil!
  • Heimrecht als klassenniedrigste Mannschaft für den Bezirkspokal ist beantragt und genehmigt --> Dritte Liga in Spich gab es noch nie!
  • Nächstes Pokalspiel am 17.2.19 in der Spicher Dreifachhalle.
  • Eins ist sicher, wir sind Spicher Str*****

Für Spich prügelten sich um den Pokal: Holger Alsmann, Matthias Wiegand, Lukas Preis, Tobias Szemkus, Sebastian Schaumann, Jan Mayer, Christoph Türk, Max Schaper, Rafael Dabrowski

Autor: Tobias Szemkus

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